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Unterricht
Geschrieben von Administrator   

Aktive Unterrichtszeit

Mein Hauptziel war es, meinen Schülern eine solide, grundlegende klassische Spieltechnik zu lehren. Nach dem Unterricht sollten ihnen so alle Musikstilrichtungen auf der Gitarre offen stehen. - Ohne dass sie bereits durch den Unterricht spieltechnische Einschränkungen erfahren hätten. Aufgrund der ausdifferenzierten ökonomischen Greif- und Anschlagtechnik bildete die Ausbildung an der Klassischen Gitarre einen Schwerpunkt . Aber auch das Spiel der Flamencogitarre, die verschiedenen Genre des Fingerstyle wie Blues, Keltische Musik oder Folk -  für alle Bereiche gab es Einführungen. 

Sehr hilfreich für diese grundlegende Ausrichtung von Gitarrenunterricht waren mir die fünf Lehrwerk-Bände des Argentiniers Julio S. Sagreras. Durch sie fühlten sich meine Schüler von Übungsstück zu Übungsstück stets hoch motiviert. Am Ende vieler Unterrichtsstunden wurde ich mit dem Schüler-Wunsch konfrontiert, doch schon einmal das Stück der nächsten Stunde vorzuspielen.- Was will man als Lehrer mehr? ;-)

Eine besonders intensive Zeit als Gitarrenlehrer verbrachte ich parallel zu meinem Betriebswirtschaftslehre-Studium in Göttingen, in den Jahren 1984 – 1986.


Heute – eine weitere Profession

Gerne setze ich mich heute mit Interessenten zusammen, die ein ähnliches Gitarrenmusik-Genre lieben, wie ich. Im Einzelfall helfe ich auch Interessenten spezieller Stücke dabei, diese für sich zu erfassen.

Viele Stücke von John Renbourn und Tony McManus (Folk-Barock und Keltische Musik)zählen dazu, aber auch Kompositionen von Julio S. Sagreras, von Antonio Lauro, von Augustin Barrios-Mangore, Heitor Villa-Lobos und von Bernd Schwertfeger (Südamerikanisches Genre), sowie von Oskar Klein (Blues), der ja leider 2007 verstarb.

Privatunterricht für Gitarrenschüler gebe ich heute nicht mehr. Um von dieser Arbeit leben zu können, muss man viele Schüler unterrichten, und das geht nur, wenn man sich einen "strengen Stundenplan“ erstellt.

Mein Hauptberuf ist allerdings Managementtrainer. Dort leite ich für Mitarbeiter von Firmen Seminare zu Themen wie „Erfolgreiche Verhandlungsführung“, „Begeisternd vor einer Gruppe präsentieren“, „Einfühlsam, motivierend und zielorientiert Gespräche mit Mitarbeitern führen“, „Ein Team zu einem Hochleistungsteam entwickeln“ und weitere Themen zur Menschenführung. Mehr dazu unter www.grossmann-training.de.

Dieses Engagement lässt mich häufig in Deutschland und Europa unterwegs sein. Und dadurch kann ich Gitarrenschülern leider nicht mehr die didaktisch notwendige Kontinuität bieten, die einen effizienten Unterricht ausmacht. 


Das Dilemma aufgelöst

„Freude am Gitarrenspiel / an hervorragenden Gitarristen <---> viel außer Haus engagiert“ dieses Gegensatzpaar habe ich für mich aufgelöst, indem ich von Zeit zu Zeit einen Lehrgang mit einem interessanten Gitarristen organisiere.

Dem von mir favorisierten Künstler möchte ich gern die Möglichkeit geben, seine Musik und seine Spieltechnik seinen Fans näher zu bringen. Dem Fan bietet sich dadurch ein unmittelbarer Kontakt zu seinem Idol – intensiver noch, als in einem Konzert. In seinem Lehrgang kümmert sich der Künstler besonders gerne und intensiv um jeden „seiner“ Teilnehmer/Fans und geht auf deren Stärken und Schwächen ganz individuell ein.

Was habe ich davon? Auch ich genieße die persönliche Fortbildung durch meine Lieblingsgitarristen, durch die besten Gitarristen der Welt und habe die einmalige Gelegenheit, mit ihnen zu fachsimpeln. Man lebt ja nur einmal!

Damals in Kiel hing in meinem Kinderzimmer über meinem Schülerschreibtisch ein Zitat von Gorch Fock:

„Mann kann das Leben nicht verlängern – aber man kann es verbreitern!“

Damals hatte ich noch keine Ahnung, das diese Lebensphilosophie einmal für mich auf das Organisieren von Gitarren-Lehrgängen hinauslaufen würde. ;-)


Eigene Fortbildung

Mittlerweile bin ich häufiger Gast der „Arosa Musikkurswochen“. Diese werden von der Gemeinde Arosa in Graubünden in der Schweiz einmal im Jahr organisiert. Sonst ist dieser Ort, am Ende eines Hochtals (1.800 m ü. d. M.), ja eher als Wintersport-Destination bekannt. Im dieser Zeit des Hochsommers gibt es dort nun interessante Fortbildungsmöglichkeiten für Profi-Musiker, Musiklehrer und ambitionierte Laienmusiker.

http://www.kulturkreisarosa.ch/musikkursw/frammkw.html

Zweimal konnte ich bereits von den Anregungen und Verbesserungsvorschlägen zu meinem Spiel von Professor Jury Clormann und seiner Assistentin Elisabeth Trechslin (Musikhochschule Winterthur) profitieren,

http://www.zhdk.ch/app/common/personen/detail.php?nm=0&id=150764, www.clormann-trechslin.ch 

einmal war ich Kurs-Teilnehmer bei Professor Anders Miolin, (Hochschule Musik und Theater Zürich)

www.miolin.com

Auch die jährlichen Irish Guitar Workshops von Patrick Steinbach auf der Burg Fürsteneck in Eiterfeld habe ich bereits mehrfach gern besucht. Dabei gefiel mir nicht nur Patricks hilfreiche Herangehensweise an das Improvisieren bei irisch-keltischer Musik. Ebenso schätze ich die abendlichen Diskussionen mit ihm und den Teilnehmern über irische Gitarrenmusik oder auch gernell über irische Musik. Sowie seine launigen Bemerkungen zur irischen Geschichte und dem Freiheitswillen der Iren - der letztendlich auch in der irischen Musik zum Ausdruck kommt. Seine viele Irlandreisen mögen dazu beitragen, ebenso wie der Umstand, das seine Mutter Irin ist.

http://www.burg-fuersteneck.de/referenten/details_17113.htm

 

 

 

 

Gitarren Workshops

Tony McManus Celtic Guitar Workshop

17.-20. September 2009 in Bayreuth, Germany

Unterrichtssprache ist Englisch.

Unkostenbeitrag: 330,- Euro.

Tony McManus

Kontakt:
info@grossmann-gitarre.de
Fon: +49-7135-15764

 

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